Revolvierender Fond

Die Sanierung der teilweise stark veralteten Technik in den Öffentlichen Gebäuden Berlins wird durch die B.E.M. mit Investitionen in die Modernisierung der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) sukzessive verbessert und nach dem Prinzip eines revolvierenden Fond finanziert.

Das bedeutet, dass die Aufwendungen für die Energieeffizienzmaßnahmen durch die Energiekosteneinsparung wieder aufgefüllt werden. Der Rückfluss der Mittel ist schematisch über die Pfeile in der folgenden Grafik dargestellt. Am Anfang steht die Investition, die für eine Energieeffizienzmaßnahme ausgelöst werden muss. Über die Jahre fließt dann die dadurch erreichte Energiekosteneinsparung in die Rücklagen der B.E.M. und refinanziert die Investition. Nach der Amortisation der jeweiligen Maßnahme stehen die darauf folgenden Energiekosteneinsparungen für weitere Investitionen in Energetische Maßnahmen zur Verfügung.

Revolvierender Fond

Die B.E.M. erhält  für ihre Tätigkeit im Rahmen der Durchführung von Energieeffizienz-Maßnahmen im SILB (Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin) eine Vergütung, die sich aus einem Pauschalbetrag, sowie einer Beteiligung an der Energieeinsparung zusammensetzt. Der zuletzt genannte Teil der Vergütung, die sich an der Energiekosteneinsparung orientiert, wird gestaffelt an die B.E.M. ausbezahlt bis sich die Energetische Optimierungsmaßnahme amortisiert hat. Ab diesem Zeitpunkt, also dann, wenn der break even point der eingesetzten Technologie erreicht ist, fließt die volle Höhe der Energiekosteneinsparung in den revolvierenden Fond zurück. Dadurch wird der Fond in einigen Jahren dazu in der Lage sein, sich selbst zu tragen.

Unsere Arbeit wird unter anderem durch das ELENA-Programm gefördert, das einen Fokus auf Energie-Effiizienzmaßnahmen und nachhaltigen Verkehr legt. Darüber hinaus werden wir durch folgende Institutionen gefördert: